Unsere Aufstellung:

 

Power Lions:

Anna Döring (4), Sarah Lenz (5), Anna Belian (15), Jessica Fischer (17), Torsten Sprungk (99)

Trainer: Hubertus Delenk, Torsten Sprungk

 

Power Cats:

Luise Mittag (2), Annett Hanicke (3), Gunnar Weiland (11), Christin Mrose (12), Romy Pötschke (13), Acacio Cossa (14)

Trainerin: Angelika Zschornack

 

Des Weiteren haben uns zwei Techniker, Thomas Mittag und Stefan Wicklein, sowie viele Assistenten begleitet, ohne euch wäre keine Reise möglich. Vielen Dank dafür.

 

Dieses Turnier enthielt für uns viele emotionale Momente. Aus gesundheitlichen und zeitlichen Gründen haben wir es leider nicht geschafft einen eigenen Bericht zu schreiben. Viele Gute Texte im Internet beschreiben aber schon dieses tolle Wochenende, so dass wir Ihnen hier mit den Worten der Fürst Donnerstarck Stiftung einen kleinen Überblick geben möchten:

 

SPIEL, SPASS UND EMOTIONEN

Am Wochenende des 6. und 7. Mais fand der erste HausRheinsberg Powersoccer Cup statt. Powersoccer oder, wie es in Deutschland oft heißt, E-Rollstuhl-Fußball ist eine wettbewerbsfähige Sportart für Menschen mit Behinderung, die einen Elektrorollstuhl nutzen. Das Turnier in Rheinsberg stellt einen weiteren Schritt zur Etablierung der noch jungen Sportart für Menschen mit Behinderung in Deutschland dar.

In der Sporthalle der Salvador Allende Grundschule in Rheinsberg liegt eine besondere Atmosphäre in der Luft. Der erste HausRheinsberg Powersoccer Cup findet statt. Insgesamt acht E-Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer – drei Feldspieler und ein Torwart pro Team – jagen mit ihren Sportgeräten über das Parkett. Die Reifen quietschen, gelegentlich ertönt ein lautes Scheppern, wenn zwei Spieler aneinandergeraten, und immer wieder prallt der übergroße Fußball mit einem satten Schmatzen von den Schutzgittern ab, die vor jeden Elektrorollstuhl montiert werden.
 
Zwei Spieler klemmen den Ball zwischen ihren Rollstühlen ein.

Eingeladen zu diesem ersten internationalen Powersoccer Turnier in Deutschland hatten die Agentur Frontcourt zusammen mit dem HausRheinsberg, wo alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer untergebracht waren, und die Fürst Donnersmarck-Stiftung. Fünf Teams aus Deutschland und Österreich folgten an diesem ersten Maiwochenende dem Ruf und machten untereinander den Sieg aus. Neben 28 Spielerinnen und Spielern sorgten zahlreiche Helfer und Techniker für einen reibungslosen Ablauf der Spiele, sodass insgesamt 78 Personen am Turnier teilnahmen. Wenn man bedenkt, dass Powersoccer erst seit 2014 in Deutschland gespielt wird, ist das ein ansehnlicher Erfolg.
 
Spieler des ASKÖ Wien und der Knights Barmstedt beim Kampf um den Ball

Die Zuschauer vor Ort sahen ein abwechslungsreiches Turnier mit spannenden Partien und spektakulären Spielzügen. Den Gesamtsieg feierte die Mannschaft des ASKÖ Wien, die während des gesamten Turniers nur ein Gegentor hinnehmen musste. Mit Ilias Jusic stellte sie auch den Topscorer des Turniers. Zweiter wurden die Knights Barmstedt vor dem Team Steelchair Linz aus Österreich. Der SV Dresden reiste gleich mit zwei Teams nach Rheinsberg, von denen die Power Lions den vierten und die Power Cats den fünften Rang belegten.

In seinen Schlussworten zog Heiko Striehl von der Agentur Frontcourt ein positives Fazit und hob nicht nur die Leistungen der Aktiven, sondern auch der zahlreichen Helferinnen und Helfer, Techniker und der vier Schiedsrichter hervor, die alle Partien des Wochenendes souverän leiteten. Im Anschluss an die Siegerehrung konnten sich alle Aktiven in der Rheinsberger Sonne von den Strapazen des rundum gelungenen Turniers erholen.

Quelle:

https://www.fdst.de/aktuellesundpresse/aktuell/2017/powersoccer-turnier-rheinsberg/